Sonntag, 23. Januar 2011

Kater

Innig die beiden, wirklich.

schnarchendenurrenden Kater am Kinn


Naseputzen










 

Scharfer Filzfisch

... das isser.
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Sonntag, 16. Januar 2011

Filzfisch für die Katz

Die hauptamtliche Minikaterbespaßungsbeauftragte hat letzte Woche einen Fisch genadelfilzt.

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Lieblingsfisch
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Bei Gelegenheit dann mal ein scharfes Foto vom Objekt.
Immerhin habe ich ihn fotografiert, bevor der Kater nass nachfilzte und die Oberfläche zerzauste. Die Filzmaus, die ich als erstes in den Ring schickte, sah nach kurzer Zeit nur noch wuschig aus. Die liebevoll angefilzten Öhrchen kaum noch erkennbar, schon nach zwei Tagen als ganzes reichlich abgeliebt. Bevor ich den Gedanken der Restaurierung in die Tat umsetzen konnte, verschwand sie unter irgend einem Möbel. Aber auf den Fisch gibt er acht. Das freut mich.

Rund und bunt II

Mit Knöpfen zu spielen hat mich schon als Dreikäsehoch sowas von glücklich gemacht. Und heute noch finde ich das Begucken der Farben, das Befingern der Formen, das Wühlen und Fühlen, das Sortieren nach Material und Gestalt überaus meditativ und entrückend. Auch entzückend. Der ganze Mensch erinnert sich, wenn diese frühe Erfahrung erneut belebt wird. Jedes mal.

Beute aus dem Resteglas des Handarbeitsgeschäfts meines Vertrauens.
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Und, weil mir die Idee so gut gefiel, habe ich einen dann versuchsweise bestickt. Mit etwas Vorüberlegung könnten so ganz aparte Objekte entstehen. 

Selbst dieser sehr spontan und etwas chaotisch bezwirnte 
hat schon seine Qualitäten. 
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Donnerstag, 6. Januar 2011

Rund und bunt

Dass das neue Jahr mit dem Thema Kreisläufe bei Anne begann, finde ich sehr schön. Und von bunter Farbigkeit sollen sie dazu auch noch sein. Skribbeln, neue Stifte testen und anfangen zu sticken ging einfach so, eines führte zum anderen.


Irgendwie tragend, geerdet so ein laufender Kreis. Zumal ich schon wieder in so einem bestimmten drin stecke, aber das ist ein anderes Thema ~ und wie dem auch sei, diese Form passt sich den jeweiligen persönlichen Umständen ja recht unumständlich an. Auch wenn das sprichwörtliche 'im Kreis laufen' oder 'sich im Kreis drehen' vielleicht Monotonie und Vergeblichkeit nahelegen mag, geht es im Leben eben einfach nicht ohne das Rund, das sich am Ende wieder seinem Anfang hingibt. Außerdem bedeutet der Kreis ja auch Geborgenheit, sich sicher fühlen. Und Funktionalität. Vielleicht sogar Schönheit. Zumindest hat der Kreis etwas mit empfundener Ästethik zu tun. Sicher ist der Kreis eine archaische Form. Als kleine Kinder entdecken und identifizieren wir sie mit als erstes. *Ball!* und Busen vielleicht ;o)

Mir fallen Werke von Wassily Kandinsky ein.
Und seine Schrift "Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente." (ISBN 3-7165-0182-4)
Da sollte ich vielleicht mal wieder reinlesen.

In der zum Kreis gebogenen Linie entsteht in der umschlossenen Fläche auch ein Punkt. Sinnbild der Konzentration möchte ich meinen. Viele Punkte, ob geordnet oder wild gestreut wie Konfetti, machen mir gute Laune, das habe ich schon bei den Knotenpunkten vom Dezember gemerkt. Ich weiß natürlich sowieso, dass Punkte mich immer irgendwie fröhlich machen. Das Gestalten mit und von Punkten auf einer Oberfläche läßt diese Emotion aber nochmal unmittelbarer wirken. Erfahrung, gestaltende um so mehr, ist halt stärker, als bloße Betrachtung. Oder geistiges Konstrukt. Machen hat Macht.

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Wie passend, dass es dieser Tage gleich bunt weitergeht für mich:
Farbtupfer, ein OnlineWorkshop bei Britta. Vielleicht ist da ja noch was für einen kurz entschlossenen Leser dabei. Ich kann ihre Workshops aus Erfahrung empfehlen. Demnächst mal ausführlicher. Jetzt freue ich mich einfach auf das, was da kommen mag.

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An dieser Stelle mal vermerkt:
OnlineKurse und Challenges sind schon eine tolle Sache!

Gut angekommen ...

... sind wir im Jahr Zwo-Null-Elf. Ihr hoffentlich auch!
Unser Silvesterfeuerwerk bestand aus 4 Wunderkerzen im Schnee.

Symbolisch. Und gut war's ;o)
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Gut angekommen ist auch das lange geplante Weihnachtskaterchen.
Verwirklichte sich dann ganz spontan. Noch kurz vor Heiligabend.

Bodo van B.

Eine schöne Bescherung, wirklich!
Wir Zweibeiner erfreuen uns an seiner Lebensfreude.
Er kommt mir unter seinem üppigen Fell aber so
unglaublich zart vor, wie keine andere kleine Katze zuvor.
Vorhandene Altkatze, Frau Schnucke, ist weniger begeistert.
Aber das wird schon noch. Muss ja.

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So, den ollen Baum zumindest mal nach unten geschubst.
Das neue Jahr begann kreativer als alle, die noch explizit erinnerbar sind. Vor lauter Machen komme ich aber nicht recht zum Bloggen.
Hingetextet hätte ich zwischendurch wohl schnell mal was, aber ich möchte hier beim ~ fadenstein • so gerne auch im Bild bleiben ... und da rackert die Kiste, na eher Schachtel, länger, als ich jeweils Geduld habe. Bildbearbeitung ist auch eher zäh auf so einem Minirechner ... zum GimpKurs wird sich das geändert haben. Hoffe ich.     <- Mann, lies das!
*ach, Mac, das waren noch Zeiten ...!!*

Freitag, 24. Dezember 2010

Erholsame Feiertage allen Lesern!

Möge es ein friedvolles Fest werden.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

BJP~2011, ein Abenteuer in Perlen

Ich habe mich dieser Tage, auf den letzten offiziellen Drücker, beim "Bead Journal Project 2011" angemeldet. Der Hase im Logo hat mich vermutlich dazu angestiftet. Diesem Springinsfeld konnte ich einfach nicht widerstehen ;o) Mit Perlen gestickt hatte ich zuvor jedenfalls noch nicht.


Den ersten Test, ob es für mich überhaupt machbar sei, monatlich eine Perlenarbeit herzustellen, machte ich dann gleich in der folgenden Nacht, das kleine Werk bestückt aus den einzigen vier Dös'chen mit Rocailles in meinem Fundus, die ich mir letztens mal für's Perlenstricken angeschafft hatte. Meine Auswahl war also nicht so wirklich groß und die Kamera lieferte im Anschluss ein eher zurückhaltend getreues Abbild vom Ergebnis. Auf das Geglitzer war sie nicht recht eingestellt, die eigentliche Farbigkeit ging in den Spitzlichtern verloren.


Das üben wir dann einfach noch mal, meine neue Cam und ich.
Aber doch, ins Perlensticken wachse ich schon noch rein, behaupte ich ganz zuversichtlich. Es macht jedenfalls großen Spaß und erweitert das kreativtechnische Vokabular. Darüber hinaus scheint die Community, die dieser Challenge folgt, eine sehr nette zu sein. Und mich im Englischen zu üben kann auch nicht schaden.

Überhaupt finde ich die Idee der visuellen Journale sehr gut und der eigenen Entwicklung überaus dienlich. Darüber wird noch mal was zu schreiben sein, vermute ich.
Dieses Perlenprojekt soll auch nicht mein einziger Zeitzeuge für die persönliche KreativDokumentation des Jahres Null-Elf werden. Gerade die letzten Wochen hiesigen Schweigens hatten es praktisch und konzeptionell angedacht durchaus in sich. Ideen habe ich schon einige ~ mehr, als ich umsetzen könnte in 12 Monaten ~ und es wird immer deutlicher, welche dieser noch ungelegten Eier befruchtet und ausgebrütet werden wollen ... aber das sind vorerst innere Prozesse, die ich hier und jetzt nicht ausbreiten mag. Kommt ja hinterher meistens sowieso ganz anders, als ich mir vorher ausdenke. Leben eben.

Dieses Perlenprojekt wurde im übrigen von der Amerikanerin Robin Atkins (Bead Artist ~ aber bei weitem nicht nur in Sachen Perlen aktiv und kreativ) ins Leben gerufen und findet 2011 zum vierten Mal statt. Es lohnt sich sicher ihr Blog "Beadlust" zu erforschen, genauso wie ihre offizielle Website. Dort findet man neben vielen anderen Informationen über ihre künstlerische Arbeit, Projekte und Publikationen auch ein Buch als PDF zum freien Download! Es heißt "One Bead at a Time ~ Exploring Creativity with Bead Embroidery" und sie erzählt sehr persönlich und erfahren über kreatives Tun und Gelingen. Der Anfänger im Perlensticken, wie ich einer bin, findet darin auch erste Anleitungen zur Vorbereitung des Materials und grundsätzliches Knowhow. Inspirierende Abbildungen von Perlenarbeiten machen dieses Buch, das nicht mehr in gedruckter Form aufgelegt werden wird, auch noch zu einem Augenschmaus.
Ein richtiges Schätzchen, würde ich sagen ;o)

Montag, 20. Dezember 2010

Jetzt wird's aber auch Zeit ...

Seit Wochen, die sich inzwischen zu Monaten ausgewachsen haben, habe ich nicht mehr geblogt. Kein schriftliches Wort gelassen, nirgendwo. Dabei war es eine durchaus schaffensreiche Zeit voller Entdeckungen, Begegnungen und Inspirationen, die aktueller Berichte wert gewesen wäre. Muss ich nachholen. Rekapitulieren.


Und ohne viele Worte reinspringen. Denn wen interessiert schon das Wieso und Weshalb? Wichtig ist sowieso nur das, was gelebt wird, stattfindet, Raum fordert und bekommt. Also hinein in die Fäden und Garne, Stoffe, Farben, Perlen, Skizzenblöcke und Ideen. Wenn ich länger pausiert habe, fällt mir das aber gar nicht so leicht, wie es doch eigentlich ist, das weiss ich aus Erfahrung. Also am besten kleine bekömmliche Häppchen bereiten ... ich geh dann mal in meine Blogwerkstatt und sichte die Fotos der letzten Monate. Bis nachher ...